Hameln. Auch der Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege musste in der Pandemiezeit auf einige Veranstaltungen verzichten. So war es dem Verein nicht möglich, sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr die traditionelle Grenzbeziehung durchzuführen. Außerdem konnten die entfallenen Jahreshauptversammlungen erst in diesem Sommer verspätet nachgeholt werden.
Dabei beschlossen die Mitglieder eine umfangreiche Satzungsänderung und führten die anstehenden Vorstandswahlen durch. Die Satzungsänderung und der gewählte geschäftsführende Vorstand sind inzwischen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Hannover eingetragen worden. Der Satzungszweck nennt neben Grenzbeziehung und Heimatpflege nun auch Kunst und Kultur.
Einige Aktivitäten konnten in der Zeit der beschränkten Möglichkeiten trotzdem durchgeführt werden – so zum Beispiel die Baumpflanzungen auf dem Klüt, dem Kastanienwall und der Werderspitze. Außerdem nahmen sich die Mitglieder einige heimatpflegerische Aktionen mit der Sanierung der Wald- und Schutzhütte am Klüt vor.
Nun standen zum Abschluss noch die Ehrungen der langjährigen und verdienten Mitglieder der Jahre 2020/2021 auf dem Programm. Hierzu waren die Jubilare in die Traditions- und Waldgaststätte „Schliekers Brunnen“ eingeladen. Mit den gebotenen Vorschriften (2G) fanden alle Teilnehmer einen Platz. Die Ehrungen mit Urkunden und Ehrennadeln nahmen der Präsident Werner Sattler und die Vizepräsidentin Süreyya Kursawe vor. Ausgezeichnet wurden Mitglieder, die dem Verein bereits seit zehn, 25, und 40 Jahren die Treue halten. Für besondere 60 Jahre Vereinszugehörigkeit konnten Heinz Hachmeister und der Alpenverein Hameln, vertreten durch den Schatzmeister Konrad Mäkeler, mit schmuckvollen Urkunden im dekorativen Rahmen ausgezeichnet werden. Daneben erhielten die Jubilare als weiteren Dank einige Hamelner Einkaufsgutscheine: „Fette Beute“.
Mit einem kräftigen Applaus für die Jubilare und einem lautstarken „Hepp, hepp, horrido“ ging die gelungene Veranstaltung zu Ende. Einige Teilnehmer äußerten zum Schluss: „Schön, dass wir uns mal wieder gesehen haben, und hoffentlich gibt es im nächsten Jahr wieder die traditionelle Grenzbeziehung“.
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