Wallensen. Zuletzt hatte der WTW zunehmend mit Infrastrukturproblemen zu kämpfen. Immer wieder fiel in den letzten Jahren mal das Flutlicht aus, was nun aber in Kürze behoben sein soll. Vor allem Baumwurzeln hatte dafür gesorgt, dass die Leitungen für die Ende der siebziger Jahre entstandenen Flutlichtmasten immer wieder unterbrochen wurden. Aber auch wenn die Stromleitungen jetzt dank der Unterstützung der Gemeinde Salzhemmendorf sicher liegen dürften, werden die Flutlichtmasten in Kürze einer Prüfung unterzogen. Der Verein wird sich mit einer Fachfirma zusammensetzen und beraten, ob eine Sanierung der Masten und Strahler notwendig wird. Durch die Installation von LED-Strahlern würden sich zudem die Stromkosten für den Verein stark verringern, was auch für eine Modernisierung der Anlage spricht. Je nach Maßnahme betragen die möglichen Kosten dabei etwa 20 000 bis zu geschätzt 80 000 Euro bei einer völligen Neuinstallation. „Wir haben uns aber bereits erkundigt und könnten auch mit einer großen Förderung rechnen“, verkündete Sven Köhne die Pläne auf der Jahreshauptversammlung des Sportvereins in Thüste.

Trotz zwei Jahren Corona steht der Verein dank verschiedener Sparmaßnahmen noch solide dar, auch wenn der Verein wie andere Vereine auch, doch einige Mitglieder verloren hat. „Dieses Jahr nehmen wir aber wieder richtig Schwung auf und planen die Vereinsmeisterschaften im Tischtennis und Dart und  unser Hallen-Turnier Humboldt-Trophy zwischen den Jahren“, so Köhne zuversichtlich. Zuletzt war der Verein schon froh darüber, dass Veranstaltungen wie etwa das Osterturnen oder ein Bingo-Abend wieder durchgeführt werden konnten. Bei Sportangeboten wie dem Kinderturnen, Männersport oder Badminton gab es zuletzt schon wieder Zulauf, so dass der Verein weiter attraktiv bleibt. Besonders erfreulich sind für den Verein die Aktivitäten im Bereich der Jugend. So gibt es mittlerweile erste Jugendliche im aktiven Dart-Sport und ab der kommenden Saison auch erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder eine gemeldete Mannschaft im Tischtennis.

In den etablierten Sparten wie Fußball hat sich aber auch viel getan. Die erste Herren-Mannschaft wird vermutlich nicht mehr aufsteigen, ist aber noch im Kreispokal vertreten, wo am 18. Mai das Derby gegen Osterwald ansteht. Bei der zweiten Herren-Vertretung und der Altherren ist man sehr zufrieden, dass die Spielgemeinschaft mit dem TSV Marienhagen so gut funktioniert. „Hier sind die Mannschaften schon sehr gut zusammengewachsen“, so Spartenleiter Dominik Heintz.

Zu schaffen machten der Sparte zuletzt die Sturmschäden, wobei Tore, Banden oder eine Auswechselbank beschädigt wurden. Diese wurden jetzt schon durch den neuen Platzwart Walter Schrader beseitigt.

In der Jugendspielgemeinschaft JSG Saale-Ith sind vom WTW laut Jugendleiterin Doreen Meyer derzeit 40 Kinder in acht Mannschaften aktiv. Künftig soll  ein eigener geschäftsführender Vorstand für die JSG gebildet werden soll. Auf eine künftig ruhige und normale Spielzeit hofft Wolfgang Dümpelmann als Spartenleiter Tischtennis. Die laufende Saison wurde gleich zweimal wegen Corona unterbrochen, wobei die erste Mannschaft aber souverän den Platz im Bezirk gehalten hat. Durchstarten will man laut Spartenleiterin Gymnastik, Laura Sievert, auch wieder beim Yoga. Während der Pandemie wurden die Übungen online durchgeführt, während jetzt wieder Präsenz-Veranstaltungen im DGH Ockensen geplant sind.

Bei den anstehenden Neuwahlen musste lediglich der zweite Vorsitzende Frank Batke turnusgemäß wiedergewählt werden, was einstimmig erfolgte. Geehrt wurde von Köhne zudem Maik Stapel, der mittlerweile schon 40 Jahre dem WTW angehört. Nicht geehrt werden konnten die nicht anwesenden Jan Kuttig (30 Jahre), Uwe Gildner (50 Jahre) sowie Lothar Nickel (60 Jahre). Diese Ehrungen werden vom Vorstand aber nachgeholt.

 

Foto: Sven Köhne mit dem geehrten Maik Stapel

 

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