Bad Pyrmont. Die weiterhin hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen und die damit verbundenen erheblichen Einschränkungen im täglichen Leben haben auch Auswirkungen auf die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag. Die Stadt Bad Pyrmont hat die für Sonntag, 15. November, 12 Uhr am Ehrenmal an der Schlossstraße geplante Gedenkfeier abgesagt. Sie reagiert damit auf die bestehenden Corona-Regeln und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung, die Kontakte in der Öffentlichkeit auf das unbedingt Notwendige zu beschränken. „Eine Vielzahl der Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung sind ältere Menschen. Sie gehören zu den Risikogruppen unserer Gesellschaft. Gerade auch für sie haben wir eine besondere Verantwortung“, so Bürgermeister Klaus Blome.
Unterstützung bekommt er vom Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Hannover. Dieser hatte von Gedenkfeiern abgeraten und darauf verwiesen, Kranzniederlegungen nur in kleinem Kreis unter Beachtung der Corona-Verordnung des Landes durchzuführen.
Bürgermeister Blome bedankt sich ausdrücklich bei Helmut Eichmann für dessen großes Engagement bei der Gestaltung der jährlichen Gedenkfeier. Seit 1992 steht er als Vorsitzender der Ortsgruppe des Volksbundes in der Verantwortung und hat sie zu einer der größten im Kreisgebiet werden lassen. Auch in diesem Jahr hatten zahlreiche Persönlichkeiten ihr Kommen zugesagt.
Die Kränze am Pyrmonter Ehrenmal in der Schlossstraße, an den Ehrenmalen und Ehrenfriedhöfen in Bad Pyrmont werden wie bisher am Volkstrauertag durch Bürgermeister Klaus Blome und Helmut Eichmann niedergelegt. In den Ortsteilen geschieht dies durch die Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher sowie kleinen Abordnungen.
Aber auch die alljährlichen Haus- und Straßensammlungen des Volksbundes sind betroffen. Sie wurden inzwischen abgesagt und in das kommende Frühjahr verschoben, sofern die Beschränkungen aufgehoben sind und eine akute Gesundheitsgefahr nicht mehr besteht.