Bad Pyrmont. Vom 16. bis 18. September stand eine Exkursion nach Berlin auf dem Programm des Museumsvereins im Schloss Pyrmont e. V. und 28 Mitglieder und Freunde des Vereins reisten per Bus in unsere Hauptstadt. Schon direkt nach der Ankunft ging es zu einem Vortrag sowie Informationsgesprächen in den Bundestag. Natürlich durften der Besuch des Plenarbereiches, der Kuppel sowie ein Ausblick von der Dachterrasse dabei nicht fehlen. Vor dem Abendessen begab man sich noch kurz zum Brandenburger Tor und es gab Gelegenheit, das nahe gelegene Sinti- und Roma-Denkmal zu besuchen.

Gut genächtigt und frisch gestärkt, besuchte die Gruppe das am 17. September mit dem letzten Teilbereich komplett eröffnete Humboldt-Forum. Zur Einstimmung gab es aber erstmal eine Überblicksführung sowie eine besonders auf die Architektur abgestimmte Information über diesen geschichtsträchtigen Ort. Die Gruppe erlebte im Rahmen des besonderen Eröffnungsformats viele unterschiedliche Programmpunkte und erkundete dabei die Sammlungspräsentationen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst. Die jetzt als Leihgaben von Nigeria verbliebenen Benin-Bronzen waren dabei nur einer von vielen Höhepunkten. Es gibt Säle, die den Besucher mit ihren Schätzen überwältigen konnten und alle 20.000 Exponate auf 16.000 Quadratmetern konnte man natürlich nicht anschauen.

Auch im Humboldt-Forum sind die Teilnehmer den Berlinern „aufs Dach gestiegen“ und jeder mochte für sich entscheiden, von wo der Ausblick auf die Stadt schöner war. Vor einem gemütlichen Beisammensein bei einem leckeren Abendessen im Restaurant „Mama Hoppe“ zeigte Stadtführerin Anna Haase – wahrlich ein Berliner Original – das Nikolaiviertel auf eine besonders unterhaltsame Weise.

Bevor die Gruppe am Sonntag die Rückreise antrat, konnte sie sich von der Schönheit vom Neuen Flügel des Schloss Charlottenburg sowie des Schlossparks überzeugen. Dabei besuchte sie unter anderem auch das Mausoleum, im nordwestlichen Teil des Gartens, das König Friedrich Wilhelm III. für seine jung verstorbene Gemahlin Luise in Form eines kleinen antiken Tempels hatte errichten lassen. Mit dem durch den Bildhauer Christian Daniel Rauch geschaffenen Grabmonument der Königin konnten Schnittmengen zwischen Schloss Charlottenburg und Bad Pyrmont deutlich werden – war doch Friedrich Drake ein Schüler des bekannten Bildhauers und Königin Luise eine der berühmtesten Pyrmonter Kurgäste!

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