Wie wir uns wärmen
Weserbergland (ey/mes). Das „Bibber“-Emoji dürfte in dieser zu Ende gehenden Woche das via Whatsapp und Messenger meistverschickte Piktogramm gewesen sein. Meinertreu, es war aber auch saukalt, vor allem nachts! Und plötzlich schwirrten vielen Menschen im Weserbergland wieder die Gedanken rund um unsere Energiekrise durch die Köpfe. Was bei fünf Grad und mehr über null problemlos möglich war, nämlich das Drosseln der Heizung, das sah bei bis zu minus zehn Grad Celsius schon viel trüber aus. Es ist wahrhaft eine Herausforderung.
„Robin Hood“ erntet Beifallsstürme
Hameln. Wenn ein Megastar und ein Erfolgskomponist gemeinsam für ein Musical Musik komponieren, sollte etwas Gutes dabei rauskommen. Doch was bei der von spotlight musicals produzierten Erstaufführung von „Robin Hood – Das Musical“ zu sehen und zu hören war, war ohne zu übertreiben verdammt gut – einfach sensationell!
Geisterradler ausgebremst
Hameln / Bad Pyrmont (ul). Zu viele (Fast-)Unfälle, zu wenig Rücksichtnahme: Sogenannte „Geisterradfahrer“ sind keine Erscheinung, sondern sehr real. Sie befahren Fahrradwege in die falsche Richtung, drängeln Fußgänger zur Seite, behindern solche Pedalritter, die sich richtig verhalten. Mit Warn-Piktogrammen auf den Trassen will die Verkehrswacht Hameln sie nun gewissermaßen zur Umkehr zwingen – vor allem auch zur Umkehr in ihrem Verhalten!
Sterben wird teurer
Hameln / Bad Pyrmont (ul). Bestattungen können deutlich teurer werden. Der Rat der Stadt Hameln entscheidet über die Friedhofsgebühren in seiner öffentlichen Sitzung am kommenden Mittwoch, 14. Dezember. Grund für den Kostendruck: Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine pflegeleichte Urnenbeisetzung. Auf den Friedhöfen wird weniger Platz für Gräber benötigt – Platz, der aber dennoch grünpflegerisch betreut werden muss. Friedhöfe gelten heute als Grünoasen mit kulturellem Wert, an deren Pflege sich die Steuerzahlen beteiligen.
Ein Glas glüht durch…
Hameln (ey). 25.000 Glühweingläser hatte die Hameln Marketing Tourismus GmbH (HMT) im Vorfeld des Weihnachtsmarkts geordert – „als Vorrat für drei Jahre“, sagt Stadtmanager Dennis Andres. Wird wohl nicht reichen, denn: Die neuen Trinkgefäße, gut in der Hand liegend und mit einem sehr hübschen Motiv gestaltet, sind so beliebt, dass weit über 500 davon schon in den ersten sieben Tagen in den Taschen der Trinkenden verschwunden sind. Tendenz: rasant steigend. Ein Glas macht Karriere!
Persönlichkeiten in historischen Gewändern
Bad Pyrmont. Unumstrittener Höhepunkt des Bad Pyrmonter Weihnachtsmarktes ist das Adelige Wintervergnügen vom 9. bis 11. Dezember (vormals bekannt unter dem Titel Zar-Peter-Winter-Weihnachtswochenende): ein Stück Geschichte Bad Pyrmonts als Fürstenbad. Adelige Kurgäste aus über drei Jahrhunderten, aber auch märchenhafte Figuren spielen an diesem Wochenende wieder mit.





