Hameln-Pyrmont (ey). Wer Ostern was erleben will, muss Eier haben. Mit kaum 12 Grad Celsius Höchsttemperatur am Wochenende und knapp 14 Grad Celsius am zweiten Feiertag wird‘s nicht warm. Da heißt es: Auf, auf, die Welt in dicker Jacke entdecken. Der HALLO legt seinen Leserinnen und Lesern ein paar Tipps zum Entdecken ins Nest. Verlag und Redaktion wünschen ein fröhliches Osterfest. Wohlan, Ihr Hasen, auf geht‘s!
Museum, Wandern, sich unter Tage begeben oder zu neuen, alten Höhen hinaufgehen – während die allzu Reiselustigen schon wieder im Autobahnstau stehen, ist die Bahn im Weserbergland für mancherlei Entdeckung frei.
Ostern unter Tage.
Die Schillat-Höhle bei Langenfeld (Hessisch Oldendorf) ist wieder geöffnet. Rund 45 Meter gleitet der Fahrstuhl in die Tiefe; er wird zur Zeitmaschine in eine Welt voller Stalagmiten, Stalaktiten und vielem mehr. Das Interesse ist groß; also vorher anfragen oder buchen unter (0 57 51 / 401 96 20) oder anfrage@schillathoehle.de. Die Besichtigung kann bei spontanem Besuch nicht garantiert werden.
Ostern auf dem Wasser.
Die Flotte Weser bietet Passagieren die Möglichkeit, den Fluss aus anderer Perspektive zu erleben. Touren ab Anleger Hameln: am Samstag 11.15 bis 13.15 Uhr, 13.45 bis 14.45 Uhr und 15 bis 16 Uhr / Osterfahrten am Sonntag und Montag jeweils von 10 bis 13.15 Uhr (Osterfrühstück), 14.30 bis 16.30 Uhr (Osterfahrt); Infotelefon: (0 51 51) 93 99 90
Ostern in die Vergangenheit.
Das Museum in Börry ist um ein außergewöhnliches Exponat reicher: ein Tabernakel-Buffet aus dem Jahr 1903. Dieses besondere Möbelstück ist eine Ergänzung zu der ohnehin umfassenden Schau in puncto Landarbeit und Landtechnik. Interessiert Kinder nicht? Spätestens bei den alten Traktoren schon … Öffnungszeiten: am Samstag von 14 bis 17 Uhr, an den beiden Feiertagen 10 bis 17 Uhr.
Ostern auf der Höhe.
Teufelskanzel klingt nicht gerade österlich, aber wer sich einmal einen tollen Blick ins Weserbergland verschaffen möchte, sollte sie besuchen. Die Teufelskanzel befindet sich an den Klippen des Hohensteins zwischen Bensen und Langenfeld. Ein 340 Meter über N.N. liegendes Bergmassiv, das magische Anziehungskraft hat. Auto auf dem Wanderparkplatz hinter der Pappmühle abstellen – los geht‘s!
Ostern im Osterwald.
Apropos Wandern: Wenn wir im Weserbergland schon über einen Osterwald verfügen, dann sollte er auch Wanderziel an Ostern sein. Am besten starten im gleichnamigen Ort.
Ostern unter Strom.
Achtung, jetzt wird‘s knapp, denn die Sonderausstellung „Achtung Hochspannung!“, eine hochspannende Mitmachausstellung rund um Elektrizität und Strom, wird im Museum im Schloss Bad Pyrmont nur noch bis zum 16. April gezeigt. Öffnungszeiten an Ostern: jeweils von 10 bis 17 Uhr
Ostern gucken fahren.
Das hier geht ohne Öffnungszeiten, ohne zu telefonieren, ja, sogar (fast) ohne Vorbereitung. Wir nennen es „gucken fahren“, was bedeuten soll, sich entweder ins Auto oder wahlweise auf den Drahtesel zu pflanzen, um hübsche Dörfer im Weserbergland anzusteuern, die es wert sind. Drei seien stellvertretend und mit gutem Grund genannt. Erstens Brünnighausen (Coppenbrügge), weil’s so hübsch versteckt liegt. Zweitens Fischbeck (Hessisch Oldendorf), wo man am Stift Fischbeck als eine der ältesten Einrichtungen Historie förmlich atmen kann. Drittens Hämelschenburg wegen der Hämelschenburg, logisch …