Arbeitnehmer haben in Deutschland im Schnitt 27 Urlaubstage pro Jahr. Wer jedoch umsichtig plant und gesetzliche Feiertage nutzt, kann seinen Jahresurlaub ordentlich verlängern. Nun liegen einige Feiertage im kommenden Jahr ziemlich ungünstig, doch wer clever ist, kann trotzdem das Maximale aus seiner freien Zeit herausholen!

2020 werden die Feiertage teilweise von arbeitsfreien Wochenenden verschluckt. Aber es gibt auch Lichtblicke: Tatsächlich beginnt das Jahr gleich mit dieser Option, liegt der 1. Januar doch mitten in der Woche. Und auch Christi Himmelfahrt und Fronleichnam können mit gut genutzten Brückentagen gefeiert werden.

1. Januar

Bauen wir die erste Brücke: Urlaub um den kann gleich neun freie Tage ausmachen, nimmt man sich vom 28. Dezember bis 5. Januar frei. Und dabei brauchen Arbeitnehmer nur drei beziehungsweise dreieinhalb Tage einzureichen! Mehr noch: Wer auch am 23., 24. und 27. Dezember 2019 Urlaub nimmt, kommt unter Einsatz von sechs Urlaubstagen auf insgesamt 16 freie Tage (wir haben für den 24. und 31. Dezember jeweils den Einsatz eines halben Tages einberechnet).

Ostern

Weiter geht‘s mit der zweiten Brücke: Ostern. Am 10. April ist Karfreitag, der 12. April Ostersonntag, dementsprechend der 13. April Ostermontag. Wer seinen Urlaub vom 4. bis 13. April einträgt, nimmt nur vier Urlaubstage, hat dann aber insgesamt zehn Tage frei!

1. Mai

Das gleiche Ergebnis erreicht, wer über den 1. Mai freinimmt: Die dritte Brücke spannt sich vom 25. April bis 3. Mai, was vier Urlaubstage, aber gleich zehn freie bedeutet!

Um Himmelfahrt (Donnerstag, 21. Mai) benötigen Arbeitnehmer gerade einmal einen Urlaubstag um vier Tage am Stück ausspannen zu können: vom 21. bis 24. Mai.

Sechs Tage einreichen, zwölf erhalten

Pfingsten und Christi Himmelfahrt

Brücke Nummer fünf erwartet uns am 31. Mai/1. Juni; Sonntag/Montag: Der Clevere nimmt im Zeitraum 30. Mai bis 7. Juni vier Urlaubstage und hat im Endeffekt neun Tage am Stück frei. Noch smarter ist der, der Christi Himmelfahrt und Pfingsten verbindet – dann kommt er unter Einsatz von sechs Urlaubstagen auf zwölf freie Tage.

Weihnachten

Die nächste Brücke erwartet uns dann aber erst wieder Weihnachten: Der 25. und 26. Dezember liegen auf einem Freitag und einem Samstag. Plant man seinen Urlaub vom 19. bis 27. Dezember, opfert man vier Tage, bekommt dafür aber neun.

Und schließlich wartet auch noch der Jahreswechsel. Die letzte Brücke wird über den 31. Dezember und 1. Januar (Donnerstag und Freitag) genommen – wer vom 24. Dezember bis 3. Januar Urlaub beantragt, nimmt vier Tage für insgesamt elf.

Fronleichnam

Ja, gut, dann gibt es ja auch noch privilegierte(re) Bürger, nämlich die in unserem Nachbarbundesland Nordrhein-Westfalen. Sie haben eine weitere Chance, indem sie (Donnerstag, 11. Juni) nutzen: Einfach vom 11. bis 14. Juni einen Urlaubstag nehmen und vier freie Tage dafür bekommen!