Hameln / Weserbergland (ul). Jobtraum wird Traumjob – mit der Hamelner Ausbildungsmesse gibt’s dafür eine sehr gute Basis! Sie findet statt am Freitag, 16. September (8 bis 15 Uhr), und Samstag, 17. September (10 bis 15 Uhr) in der Rattenfänger-Halle an der Mühlenstraße 17. Ausrichter ist erneut die Dewezet; über 40 Unternehmen, die Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen, haben sich bereits angemeldet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Die Zahl der auf dieser Leistungsschau sich präsentierenden Betriebe kann sich noch erhöhen. „Anmeldeschluss ist der kommende Montag, 15. August“, sagt Zdeni Kaderová aus der Verkaufsförderung der Dewezet. Bei ihr laufen alle Fäden der Organisation zusammen. Unternehmen, die noch kurz entschlossen an der Hamelner Ausbildungsmesse teilnehmen möchten, können sich bei ihr melden. Kontakt: z.kaderova@dewezet.de, Telefon: 05151 / 200-272.

Und in der Tat könnte sich eine Entscheidung, als Betrieb an der Ausbildungsmesse teilzunehmen, als sehr hilfreich herausstellen, denn Fachkräfte fehlen überall – und wie, wenn nicht durch gezieltes Werben um den Nachwuchs, könnte dieser Mangel besser aufgefangen werden? Gerade Branchen, in denen die Zukunftsaussichten für Berufsanfänger besonders gut aussehen, zeigt die Leistungsschau in der Rattenfänger-Halle in einem breit gefächerten Portfolio. „Handwerk, Industrie, Einzelhandel, Gesundheit und Pflege, Sozialbetriebe, Energie und viele mehr sind dabei“, sagt Organisatorin Kaderová. Das Interesse der Firmen sei groß, nicht zuletzt, da die Messe auch in den Vorjahren dafür sorgte, dass Schulabgänger und Betriebe, die auch im kommenden Jahr 2023 Ausbildungsplätze anbieten, hier an zwei Tagen die Gelegenheit erhalten, auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch zu kommen.

Beratung in der Schule

Jobcenter und Agentur für Arbeit bieten Beratung in der Schule an, auch online lässt sich vieles finden, etwa auf den Homepages der Betriebe oder über YouTube auch von Auszubildenden, die berichten, was ihnen an ihrer Ausbildung gefällt und was sie nicht so gerne daran mögen. Doch die Hamelner Ausbildungsmesse geht noch weiter: Dort stehen mitunter Azubis kommenden Azubis gegenüber, dort können Gespräche mit Chefs und Abteilungsleitern geführt werden, dort schnuppern interessierte Schüler in ganz unterschiedliche Bereiche. Und das ist gut und wichtig, denn viele Jugendliche, die im nächsten Jahr ihren Sekundarabschluss, Realschul- oder Fachoberschulabschluss schaffen, benötigen vor allem eines: Orientierung. Auf der Ausbildungsmesse können sie erste Weichen stellen.

Die Vorbereitungen laufen in den Betrieben schon auf Hochtouren. Messestände werden vorbereitet, Präsentationen erarbeitet. Personalfachleute und Azubis stellen sich auf allerlei Fragen ein, die Schülerinnen und Schüler auch unbedingt stellen sollten – darin liegt ja der Sinn dieser Messe. Und vermutlich werden Hunderte junge Menschen ihre Chance ergreifen, sich umfassend zu informieren. Etwa 30 Schulen sind angeschrieben worden, von denen zahlreiche kommen werden, wie in den Vorjahren.

Wer sich vor dem Besuch der Ausbildungsmesse schon mal informieren möchte, welche Firma dort welchen Ausbildungsberuf anbietet, der schaut im Internet auf www.hamelner-ausbildungsmesse.de. Und noch ein Tipp: Auch „Azubify“ ist weiterhin am Start! Das Magazin für Berufsanfänger, herausgegeben von der Dewezet und den angeschlossenen Partnerverlagen, wird bereits seit 2015 möglich gemacht. Es liegt an den beiden Messetagen am Stand der Tageszeitung aus und informiert auf 140 Seiten über mehr als 100 Berufe.