Hameln-Pyrmont (mes/ey). Sommerzeit ist Reisezeit. Nach jahrelangen Pandemie-Beschränkungen will der Deutsche wieder los. Das stellt auch Andrea Zielonka vom FIRST Reisebüro Hameln fest. Fernziele würden jetzt genau so gebucht wie Studienreisen und Kreuzfahrten. Wo geht es für Sie, liebe Leser, hin? Und wenn‘s „wohin geht“, dann schicken Sie uns doch ’ne Ansichtskarte! Mehr dazu auf dieser Seite!

Bereits 2022 entwickelte sich das Reiseverhalten wieder in Richtung Vorkrisenniveau: 68 Prozent der Deutschen haben im vergangenen Jahr eine Urlaubsreise unternommen (nach 51 Prozent 2020 und 61 Prozent 2021). Auch die Zahlen der Kurz- und längeren Reisen sowie der Übernachtungen erreichen weitestgehend wieder die Werte von 2019. Dabei haben sich die beliebtesten Urlaubsorte laut Zielonka kaum geändert: „Türkei, Griechenland, Spanien“, dahin gehe es für viele Hameln-Pyrmonter. „Nach Corona werden auch wieder Fernziele wie USA, Kanada und Australien gebucht“, ergänzt die Büroleiterin. Neues Trendziel sei zudem Japan.

Und was hat sich seit der Pandemie in Sachen Reiseverhalten geändert? Andrea Zielonka fällt auf, dass ihre Kunden vermehrt Pauschalreisen nachfragen. Der Grund liegt auf der Hand: „Im Ernstfall sind sie abgesichert, stets gut informiert; sie fühlen sich einfach gut aufgehoben“, sagt sie. Auch Serviceleistungen seien mehr gefragt – so buchten Passagiere zum Beispiel im Vorfeld gern ihren Sitzplatz im Flugzeug oder machten Gebrauch vom Online-Check-in.

Michael Steuer, Organisator der Dewezet-Leserreisen, stellt fest, dass der Trend deutlich dahin führt, kürzere Reisen zu unternehmen; die Reiseziele lägen oft in Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland. „Viele wollen gar nicht so lange weg, sondern mehrmals im Jahr einen kürzeren Urlaub unternehmen“, stellt Steuer fest. Und obgleich auch Hochseekreuzfahrten und Flugreisen im Leserreisenportfolio der Hameln-Pyrmonter Tageszeitung verankert sind: Ein Großteil der Buchenden entscheidet sich für Flusskreuzfahrten und Busreisen, die zwischen drei und sieben Tagen dauern. Und in der Tat: Schaut man sich auf den Campingplätzen in der Region um, stellt man fest, dass sicher ein Drittel der Camper und Caravaner aus einem Umkreis kommen, der kaum 150 Kilometer überschreitet. Kurz mal raus, dafür mehrmals im Jahr heißt die Devise. Manchmal lohnt es kaum, eine Ansichtskarte auf den Weg zu bringen …

Doch, tut es! Die HALLO-Redaktion ruft Ihre Leser pünktlich zum Sommerferienbeginn dazu auf, ihr eine echte Ansichtskarte zu schicken! So eine richtige Karte aus festem Papier… Jungen Menschen muss man vielleicht noch mal erklären, was es damit auf sich hat, aber ’s wird schon. Ist nicht schwierig, ist eben nur mit ein paar Mühen verbunden. Man muss sie kaufen. Man braucht auch ’ne Briefmarke. Nun ja, und des Schreibens mit Kuli oder Filzstift sollte man auch mächtig sein. Wir vom HALLO finden es super, wenn sich Menschen mit den Urlaubsgrüßen noch Mühe geben. Zudem ist die HALLO-Redaktion ganz gespannt darauf, wo denn die Leserinnen und Leser so hinfahren.

Ein Anfang ist gemacht: HALLO-Redaktionschef Jens F. Meyer hat Kollegin Meike Schaper aus Hameln nach Hameln Grüße geschickt. Während eine WhatsApp längst vergessen wäre, hängt diese Karte nun an der Pinwand im Büro. Also, liebe Leserin, liebe Leser, wünschen wir Ihnen erstens schöne Ferien und tolle Urlaube, und zweitens geben wir Ihnen unsere Adresse mit auf den Weg. Sie lautet:

HALLO Redaktion
Baustraße 44
31785 Hameln

Kein Stichwort, kein Nichts. Schenken und schicken Sie uns einfach nur nette Grüße. Ob von der Ostsee, aus dem Harz, ob aus Island, Irland oder Übersee (das dauert dann ein bisschen länger…) – oder vielleicht auch nur von einer kleinen Ausfahrt durchs Weserbergland. Das HALLO-Team freut sich über jeden Ansichtskartengruß. Je nachdem, wie viele Karten zusammenkommen, basteln wir daraus dann eine riesige Urlaubs-Pinwand. Einfach so. Schöne Ferien!