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„Rickis jüngstes Gericht“ und „Hallo Hi(t)story“

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Kolumnen2020-01-22T09:19:12+01:00

Rickis jüngstes Gericht

Kochen mit Genuss und Leidenschaft: Dafür steht unser Autor Richard „Ricki“ Peter. Sein „jüngstes Gericht“ als wöchentliche Leckerschmecker-Kolumne macht vielen Leserinnen und Lesern Appetit. Das Gute daran ist das Gute darin: gesunde Vielfalt, zum Nachkochen empfohlen. Rezepte wortreich und unterhaltsam serviert. Die Zutaten gibt‘s in den Märkten der Region.

Rickis Jüngstes Gericht: Pikante Strudel

So leidenschaftlich gerne ich sie auch esse – die pikanten Strudel genauso wie die süßen, die mit Gemüse gefüllten oder die mit Äpfel oder Quark bereiteten: Sie sind, bei aller Rustikalität, ausgesprochene Sensibelchen und misslingen leider öfter, als dass sie gelingen würden. Und Männer fast immer auf der Verliererstraße. Das

Rickis Jüngstes Gericht: Wein und Käse

Es gehörte einfach zusammen – ist Inbegriff des bewunderten Savoir-vivre und dafür verantwortlich, sich wie Gott in Frankreich zu fühlen. Die Dreieinigkeit von Rotwein, Baguette und Käse. Wem dazu noch eine Gauloises im Mundwinkel hing, durfte sich als genießender Lebenskünstler fühlen. Das war einmal. Denn Käse und ein Roter gehen

Rickis Jüngstes Gericht: Faschingskrapfen

Schon Kaiser Karl der Große, als die Jahreszahlen noch dreistellig im Plus lagen, hat genussvoll in sie reingebissen, bis ihn wieder das Zipperlein plagte. Wie fast alle Großen der Weltgeschichte. Wobei die Faschingskrapfen mit am wenigsten dazu beigetragen haben dürften. Damals hießen sie „crapho“, was auf die Form zurückzuführen ist,

Hallo Hi(t)story

Musik ist eigentlich für die Ohren, aber die HALLO-Redakteure Meike Schaper und Jens F. Meyer machen sie hier auch lesbar. In der „HALLO“-Hi(t)Story geht‘s um fantastische, fröhliche, melancholische Songs aus Rock, Pop, Jazz. Und was beschrieben wird, wird auch gespielt – jeden Sonntag gegen 11.30 Uhr auf Radio Aktiv. Frequenzen: UKW 99,3 + 94,8, Kabel 102,9

HALLO HI(T)STORY: Michael Patrick Kelly mit „Renegade“

Da ist er wieder. Heute mit kurzen Haaren, ohne umgehängten türkis-farbenem Bass, erwachsen geworden, aber immer noch mit dem spitzbübischem Lächeln, das er schon damals auflegen konnte. Heute spielt er nicht mehr vor ausverkauftem Stadion und dicht drängelnden Teenie-Massen, sondern vor sitzendem Publikum. Vor 20 oder 25 Jahren hätte die

HALLO HI(T)STORY: BAP mit „All de Aureblecke“

Ich dürfte ihn mir genau genommen gar nicht anhören; zu tief geht mir manches ans Herz, zu tränenreich ende ich im Delta seiner Lieder. Wolfgang Niedeckens melancholische Texturen sind fulminant, so groß wie schwarze Löcher, so rauschend wie ein reißender Strom, selbst in den leisesten Tönen. Wer das Lyrische seines

HALLO HI(T)STORY: Jennifer Rostock mit „Weltbilder“

Eins hat Corona geschaffen, das ich nicht dem Negativen zuordne: Raum und Zeit zum Nachdenken. Zur Selbstreflexion, zur Selbst- und zur Wahrnehmung anderer. Man blickt zurück auf das gesellschaftliche, wirtschaftliche und wissenschaftliche Leben in den Jahren vor der Pandemie, bewertet, be- und verurteilt (neu). Das geht in der ein oder

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