Kolumnen

„Hallo Hi(t)story“ und „Hallo erstmal“

Kolumnen2022-03-25T09:12:18+01:00

Hallo Hi(t)story

Marc Cohn mit „Rest for the weary“

Jim Keltner touchiert die Felle mit Ehrfurcht vor jedem Ton, so als wolle der legendäre Schlagzeuger diese Komposition segnen für alle Ewigkeit. Bazouki und Mandoline flimmern hervor, niemals im Übermaß und immer mit der gebotenen Stille, die Marc Cohn als Meister der Stille dem gedankenschweren Song geschenkt hat. Auf dem

Sarah Vaughan mit „Summertime“

Wer zum achten Geburtstag ’ne schwarze Rille Rüdes vom ältesten Bruder erhielt, sollte nicht davon ausgehen, nach diesem prägenden Donner durch AC/DCs „Let There Be Rock“ später allen Ernstes beim Mahavishnu Orchestra und Miles Davis zu landen. Den inneren Schweinehund, dessen grunzendes Bellen den Jazz als knödeliges Gefuddel abservierte, habe

Those Damn Crows mit „Find A Way“

Lust auf eine Perle aus meiner Rock-Schublade? Heute stelle ich allen, die sie noch nicht kennen, „Those Damn Crows“ vor! Die Mannen aus Wales sind seit 2014 musikalisch unterwegs, von mir leider völlig unentdeckt bis zum Jahre 2023. Im vergangenen Sommer waren sie nämlich Support für die „Hollywood Vampires“ –

Hallo erstmal

Voll krass nich geil

Von Jens F. Meyer Als Schüler haben wir „geil“ gesagt, wenn wir „toll“ meinten. Eltern fanden das furchtbar. Heute sagen Jugendliche nicht mehr „geil“, sondern „voll krass“. Finden Erwachsene ungefähr genauso doof wie früher „geil“. Es gibt dennoch einen riesigen Unterschied. Als geil galt nur etwas, was positiv besetzt war.

Ach so, deshalb

Von Jens F. Meyer Neulich fiel mir auf, dass Prinz Harry – genau genommen Prince Henry Charles Albert David – der Herzog von Sussex ist. Ich erfuhr es aus dem Fernsehen, hatte mir darüber vorher nie ernsthaft Gedanken gemacht, jetzt schon. Denn ich fragte in die Runde, die aus meiner

Komma rettet Leben

Von Meike Schaper   Ich mag Kommata! Jawohl! Und da stehe ich sogar zu! Sie sind nicht einfach nur zum Spaß da, nein, sie haben Sinn und können mitunter sogar Leben retten! Mein Lieblingsbeispiel ist diese Gegenüberstellung: „Wir essen jetzt Opa. – Wir essen jetzt, Opa.“ Opa freut sich also

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