Anfang der 90er gab’s so einen Slogan von Metallica, der da lautete: „Bang that head that doesn’t bang“. Headbanging oder Moschen gehört für viele Metal-Fans einfach dazu, wenn sie ihre geliebte Musik hören. Es gab bis vor der Pandemie auch ein „Bang Your Head“-Festival und zahlreiche Songs, die eben dazu auffordern. Einer davon stammt von „Quiet Riot“.
Bis vergangene Woche hatte ich das aber jahrzehntelang verdrängt. Erst mein Friseur brachte mich wieder auf Spur, als er mich vergangene Woche fragte, welche Mucke wir denn wohl hören wollten, während meine Haarfarbe einwirkt. Da ich derzeit irgendwie in und an den 80ern und 90ern hänge, wünschte ich mir eine Rock’n’Roll-Playlist aus jenen Jahrzehnten.
Und so begab es sich, dass plötzlich die Töne von „Metal Health (Bang your head)“ erklangen. Ich konnte sofort mitsingen! Und ich fragte mich sogleich, warum ich diese Nummer so ewig nicht gehört hatte – sie macht nämlich wirklich Laune!
In Anbetracht dessen, dass jetzt gerade Festival-Zeit ist, können wir uns mit diesem Song doch doppelt auf alle bevorstehenden Rock-Konzerte freuen, oder? Am 11. März 1983, kurz vor meinem siebten Geburtstag, veröffentlichte die Heavy-Metal-Band aus Los Angeles das entsprechende Album „Metal Health“. Der Titel mag amüsieren. Die Nicht-Metaller unter uns schütteln vielleicht den Kopf über Heavy Metal, über die Musik, die viel mehr ist als laute Klänge, sondern ein Lifestyle. Aber merken Sie: Kopf schütteln…!? Es kommt einfach niemand dran vorbei!