Zwei Kreisel für den Busbahnhof

Hameln. Die Planungen für den Zentralen Omnibusbahnhof in der Nordstadt werden konkreter: Nicht ein, sondern zwei Kreisel sollen an der Basbergstraße entstehen, dazwischen wird der Mittelbereich gepflastert, außerdem gilt künftig in diesem Bereich Tempo 30, damit die Schüler sicher von links nach rechts und umgekehrt kommen. Die Stadtverwaltung hat jetzt auch erstmals Kosten genannt, die der ZOB voraussichtlich verursachen wird: 2,9 Millionen Euro.

Klappt, was sich die Stadtplaner um Stadtbaurat Hermann Aden überlegt haben, muss die Stadt davon 750000 Euro selbst tragen. Der größte Block (1,015 Millionen Euro) würde mit Fördermitteln der Landesnahverkehrsgesellschaft gedeckt, 645000 Euro könnte über die Gemeindeverkehrsfinanzierung fließen und etwa 490000 Euro kämen vom Landkreis. Bei niedrigeren Fördersummen erhöhen sich die Anteile für Stadt und Land entsprechend dem Kostenschlüssel. Bis zum 30. August sollen die Anträge für die Fördermittel beantragt werden.

Nachdem zuvor sieben Alternativen skizziert und gerechnet worden waren, gab es vor einem Jahr noch zwei Optionen, jetzt hat sich die Verwaltung für eine Variante inklusive oben genannter Kosten entschieden: Danach soll der ZOB auf dem Linsingen-Gelände entstehen und nicht auf der gegenüberliegenden Seite der Basbergstraße. Damit bliebe der Parkplatz für die IGS erhalten. An einer Insel entstehen zehn Haltepositionen für die Busse, die etwa 2700 Schüler täglich befördern werden, so die Rechnung: die Schüler der IGS, des AEG und der Elisabeth-Selbert-Schule, die auf dem ehemaligen Kasernen-Areal entstehen soll.

An der Kreuzung Basbergstraße/Am Schöt/Fahlte ist ein Kreisverkehr vorgesehen mit einem Durchmesser von 30 Metern; für die südliche Kreuzung Basbergstraße/Einsiedlerbach ist ein kleinerer Kreisel von 20 Metern Durchmesser geplant. Von diesem Kreisel geht die Straße ab, die in das Quartier „Linsingen-Kaserne“ führt.

Der Verwaltungsausschuss hat den Plänen vergangenen Mittwoch bereits zugestimmt.