Die „Alte Liebe“ rostet nicht

Lauenstein (ey). Wenn das erste große Konzert einer Band gleich vor Zehntausenden Zuhörern stattfindet, ist das ohne Frage ungewöhnlich. Ist aber so geschehen bei ARoMa, dem Trio aus Harderode, das mit seiner Version von „96 – Alte Liebe“ im August 2009 zur Saisoneröffnung in der damaligen AWD-Arena für Gänsehautmomente sorgte. „Unsere Band-Gründung ist genau zehn Jahre her. Das wollen wir jetzt ein bisschen feiern“, sagt Gitarrist Martin Schmidt. Der Termin steht: Samstag, 14. September, ab 20 Uhr im Okal-Café in Lauenstein. Der Eintritt ist frei.

Im Colohr in Ohr sind sie aufgetreten. Gibt‘s nicht mehr. In der Alten Post in Esperde auch. Gibt‘s auch nicht mehr. Aber ARoMa gibt‘s noch immer, auch wenn zwischen dem letzten und dem nächsten Konzert doch einige Zeit vergangen ist. Die beiden Gitarristen Rolf und Martin sowie Sängerin Alina Schmidt haben zahlreiche Konzerte gespielt, auf Festen, in Schulen, bei verschiedenen Veranstaltungen, immer umjubelt. Einige eigene Songs, aber vor allem Cover-Versionen von Hits wie „Still haven’t found what I’m looking for“ in neuem Gewand sind ihre Leidenschaft.

Das erste mehrstündige Konzert gab das Trio im Oktober 2009 in der Alten Post in Esperde. Unvergessen ist auch die musikalische Begleitung zur Trauerfeier des verstorbenen 96-Torhüters Robert Enke im November 2009. Da spielten sie live im Stadion, von Tausenden Fans tränenreich verfolgt, was wiederum den NDR auf den Plan brachte, der nach Harderode kam, um einen Fernsehbeitrag über ARoMa zu produzieren. Dass sich aus all diesen Geschehnissen schließlich auch noch ein Auftritt bei einer Hochzeit im Radisson Blue Hotel in Bukarest sich entwickelte, ist einmalig.

In Osnabrück sehnte sich Sängerin Alina während ihres Referendariats nach Musik, brachte sich das Spielen der Ukulele bei und schrieb den Song „Student sein“. Und jetzt geht‘s wieder auf die Bühne. Für das Konzert im Okal-Café in Lauenstein gibt es noch Eintrittskarten im Vorverkauf. „Wir freuen uns tierisch auf unser Jubiläumskonzert“, sagt Alina Schmidt. Sie werden nicht die einzigen sein.