Nach knapp zwei Wochen Nashville bringe ich euch heute mal wieder ein paar Country-Vibes mit! Beim 50. CMA Fest durfte ich wieder tolle – für mich neue – Künstler kennenlernen. Neben einigen emporkommenden Musikern (zu denen wir in den nächsten Wochen sicherlich noch kommen werden) haben mich überraschenderweise etliche ältere Stars der Szene gepackt. Manche kannte ich nur dem Namen nach, manch andere überhaupt nicht. So zum Beispiel Josh Turner.

Eine Nummer, die er performte, habe ich zwar auf einem alten Sampler und daher wiedererkannt, aber alles andere war Neuland für mich. Geflasht hat mich gleich der Song „Why Don’t We Just Dance“: Er groovt, besticht durch traditionelle Country-Instrumente und vor allem durch Joshs unverwechselbare tiefe Stimme.

Die hatte er auch schon, als er Anfang des neuen Jahrtausends entdeckt wurde. Aufgewachsen im ländlichen South Carolina, sang er als Kind schon im Kirchenchor. Und seine liebe Grandma brachte ihn früh zur Country-Musik. Gut gemacht! 2001 durfte er mit „Long Black Train“ in der legendären Grand Ole Opry auftreten, zwei Jahre später folgte sein erster Plattenvertrag.

Ich freue mich, dass ich Mr. Turner jetzt erst live „kennenlernen“ durfte, denn heute ist er mit seinen 46 Jahren auch recht ansehnlich. Damals, vor 20 Jahren, sah er ja doch eher aus wie ein Milchbubi… So gab’s dann im Nissan Stadium von Nashville nicht nur was Schönes für die Ohren, sondern auch für die Augen…

Diesmal also für euch – und ganz besonders für meine lieben Mitreisenden und Mitbegeisterten Gaby und Erwin: Josh Turner mit „Why Don’t We Just Dance“.